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Teichbewirtschaftung

Teiche wurden - sieht man von wenigen Ausnahmen ab - ausschließlich zum Zwecke der Fischproduktion errichtet, ihr heutiges Aussehen ist das Ergebnis einer oft seit Jahrhunderten betriebenen Pflege und Bewirtschaftung.
Das Forstamt Ottenstein bewirtschaftet 13 Teichanlagen mit einer Fläche von 75 Hektar nach modernen ökologischen Richtlinien. Produziert werden Speisefische (Karpfen, Schleien, Zander und Hechte) sowie Besatzfische (Karpfen, Schleien, Zander und Hechte) für Angelgewässer.
Um die natürliche Produktivität der Teiche zu steigern, versucht die Teichwirtschaft die biologischen Abläufe im Gewässer durch verschiedene Maßnahmen zu steuern. So erhöht z.B. Düngung das Algenwachstum, oder vergrößern Futtergaben das Nahrungsangebot für die Fische. Das Forstamt Ottenstein betreibt unter Rücksichtnahme auf die ökologische Wertigkeit der Ottensteiner Teichplatte eine extensive Teichwirtschaft – es werden nur Futtermittel aus biologischem Landbau den Teichen beigefügt. Dies geschieht auf Grund von genauen Bestandserhebungen an natürlicher Fischnahrung. Zugefüttert wird erst dann, wenn das natürliche Futterangebot eine ausreichende Ernährung des Fischbesatzes nicht mehr gewährleistet.
In den Waldviertler Teichen benötigt der Karpfen drei Jahre, bis er zur Speisefischgröße herangewachsen ist. Dieses langsame Wachstum bedingt das feste geschmackvolle Fischfleisch der Waldviertler Karpfen.

   

Speisefischverkauf im Verkaufslokal in Zierings, nach telefonischer Vorbestellung

Kontakt: Fischmeister Franz Hechinger 0664/80114613