Windhag Stipendienstiftung für Niederösterreich

1. Allgemeines
2. Lage und Naturräumliche Ausstattung des Betriebes
3. Flächenausstattung
4. Organisation und Mitarbeiter

Die Windhag - Stipendienstiftung für NÖ wurde im Jahr 1670 durch Graf Joachim von Windhag errichtet und ist Eigentümerin des Forstamtes Ottenstein mit 3120 ha sowie eines Häuserbesitzes in Wien. Sie verfolgt nach § 3 des Stiftbriefes in der Fassung vom 14.12.1999 folgenden Zweck:

"Der Zweck der Stiftung besteht darin, bedürftigen ordentlichen
Schülern(-innen) an österr. öffentlichen oder mit dem Öffentlichkeitsrecht ausgestatteten höheren Schulen (mit
Reifeprüfungsabschluss), sowie bedürftigen ordentlichen Studierenden an
österr. Universitäten, von österr. Fachhochschul-Studiengängen bzw. an
österr. Fachhochschulen, an österr. öffentlichen oder mit dem
Öffentlichkeitsrecht ausgestatteten Akademien, sowie an österr.
medizinisch-technischen Akademien und an österr. Hebammenakademien, die einen günstigen Schul- bzw. Studienerfolg aufweisen, öffentlich
auszuschreibende Stipendien zu gewähren, um ihnen den Schulbesuch bzw.
das Studium zu ermöglichen oder zu erleichtern."

Die Stiftung hat eine eigene Rechtspersönlichkeit und wird von den nach
der Geschäftsordnung der NÖ Landesregierung jeweils für die
Stiftungsverwaltung zuständigen Mitgliedern der NÖ Landesregierung
verwaltet.
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2. Lage und Naturräumliche Ausstattung des Betriebes

Der Betrieb erstreckt sich in einer Länge von ca. 10 km und einer durchschnittlichen Breite von ca. 3 km östlich von Zwettl bis Krumau am Kamp. Die Nord- und Westgrenze wird fast ausschließlich mit dem Truppenübungsplatz Allentsteig, die südliche Grenze großteils durch die Stauseen gebildet. Der Betrieb liegt in 2 politischen Bezirken bzw. in 4 Gemeinden ein.
Der Forstamtsbereich liegt auf einer Seehöhe von 360 bis 613 m. Der nördliche/westliche Teil ist flach bis leicht hügelig, während der östliche/südliche Teil relativ große Höhenunterschiede aufweist. Der Westteil gehört zur Gänze dem Rastenberger Granit an, der Ostteil liegt im Grenzbereich am Granitrand und setzt sich aus verschieden geformten Ader- und Mischgneisen sowie Amphiboliten und einigen Kalkmarmorzügen, die sich vom Süden her in dieses Gebiet hereinschieben, zusammen. An Bodentypen herrschen Braunerden/Parabraunerden und Podsole vor.
Das Klima kann als mäßig raues, humides Höhenklima bezeichnet werden, die mittlere Jahrestemperatur beträgt 6,5 bis 7,0 Grad. Die mittleren Jahresniederschläge liegen bei 650 bis 680 mm. Aufgrund der Stauseen kommt es zu überdurchschnittlich häufigen Nebeltagen.

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3. Flächenausstattung

  • Forstwirtschaft 2.300 ha
  • Landwirtschaft 310 ha
  • Stauseen 410 ha
  • Teichwirtschaft 70 ha
  • Forstgarten 25 ha
  • Sonstige Flächen 5 ha
  • Gesamtfläche 3.120 ha

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4. Organisation und Mitarbeiter

Das Forstamt Ottenstein ist in zwei Forstreviere (Dobra und Ottenstein-Flachau), ein Funktionsrevier (Gewässer, Fuhrpark, Gebäude) und in die Verwaltung (einschließlich Fremdenverkehr) gegliedert.

Mitarbeiterstand (01.05.2016)

Bereich Gesamt
Betriebsleitung 1
Revier Dobra 2
Revier Ottenstein 4,5
Forstgarten 5,5
Stausee Teichwirtschaft 0,5
Gebäude/ Fuhrpark 6,5
Verwaltung/ Rechnungswesen 2
geringfügig Beschäftigte 1
Summe 23

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